FAQ

Oft gefragtes; immer wieder beantwortetes

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Rasenmäher, Laubsauger unterliegen in den meisten Bundesländern einem Nutzungsverbot am WE oder an Feiertagen, sowie zwischen 20 h und 7 h

Rasenmäher unterliegen bereits Regelungen und dürfen nicht 24/7 verwendet werden. So gibt es in allen Bundesländern Ruhezeiten, zu denen ein Rasenmäher schweigen muss. In fast allen Bundesländern darf an Sonn- und Feiertagen mit einem Benzinrasenmäher gar nicht gemäht werden. An Werktagen (Mo bis Sa) gelten Nachtruhe und Mittagsruhe, die zwischen den Bundesländern abweichen. In den meisten Bundesländern ist von 12 bis 15 Uhr Mittagsruhe und von 19 bis 7 Uhr Nachtruhe. Ebenso wird ein Rasenmäher nicht jeden Tag verwendet.

Sollte sich das „Tiroler Modell“ in einem Bundesland etablieren, kann jeder „Bezirkskaiser‘ mit dieser 95 dB Standgeräusch Verordnung die EU-Richtlinien zur Homologierung unserer Motorräder aushebeln.

Ebenso den Gleichheitsgrundsatz und die Rechtssicherheit der Konsumenten.

Die Grundlage dazu findet sich im §43, Abs. 2 StVO:

(2) Zur Fernhaltung von Gefahren oder Belästigungen, insbesondere durch Lärm, Geruch oder Schadstoffe, hat die Behörde, wenn und insoweit es zum Schutz der Bevölkerung oder der Umwelt oder aus anderen wichtigen Gründen erforderlich ist, durch Verordnung

    • a) für bestimmte Gebiete, Straßen oder Straßenstrecken für alle oder für bestimmte Fahrzeugarten oder für Fahrzeuge mit bestimmten Ladungen dauernde oder zeitweise Verkehrsbeschränkungen oder Verkehrsverbote zu erlassen,

b) zu bestimmen, dass mit bestimmten Arten von Fahrzeugen oder mit Fahrzeugen mit bestimmten Ladungen nur bestimmte Straßen oder bestimmte Arten von Straßen befahren werden dürfen (Routenbindung) oder

c) zu bestimmen, dass in bestimmten Gebieten oder auf bestimmten Straßen Vorrichtungen zur Abgabe von Schallzeichen nicht betätigt werden dürfen, es sei denn, dass ein solches Zeichen das einzige Mittel ist, um Gefahren von Personen abzuwenden (Hupverbot).

Bei der Erlassung solcher Verordnungen ist einerseits auf den angestrebten Zweck und andererseits auf die Bedeutung der Verkehrsbeziehungen und der Verkehrserfordernisse Bedacht zu nehmen.

Heute sind es 95dB, wenn sich herausstellt, dass das Verbot keine Verbesserung der Situation bewirkt (die Evaluierung legt das nahe), dann wird der Wert sinken und morgen können es dann 93 oder 91 dB oder noch weniger sein. Daher sollte man heute aufstehen, selbst wenn man nicht betroffen ist, Hat sich das Ganze erst einmal etabliert, wird es umso schwieriger dagegen vorzugehen.

Ein Verbot kommt selten ohne langfristigen Plan. Es sind bereits weitere Streckensperren nach dem Tiroler-Modell im Gespräch. Wenn genug Strecken von dem Verbot abgedeckt sind, wird es Diskussionen geben, um die dB-Grenze zu senken. Wie wir von den Forderungen aus Deutschland hören sogar bis in den technisch unmöglichen Bereich (Stichwort: 80db in allen Betriebszuständen). In Deutschland konnte man auch beobachten wie schnell Wochenendfahrverboten für viele Strecken vorangeschritten sind, weil es keinen Widerstand gab. Nur weil man jetzt nicht betroffen ist, heißt das nicht, dass man auf alle Zeit sicher ist.

Tirol an sich kann nichts dafür, ebenso wenig die Hoteliers und Wirte, die unter Gästeschwund leiden (oder auch nicht). Boykottiert gehören die Politiker, die aus dem Ärger Einzelner ein großes Problem machen, das mit überschießenden Maßnahmen, entgegen den Wünschen der Betroffenen, bekämpft wird.

Nicht mehr nach Tirol zu fahren, bringt nicht viel. Die Hotels und Restaurants können auch andere Zielgruppen ansprechen oder nur zur Saison öffnen und die derzeitige Politik ist froh uns nicht mehr zu sehen. Wir sind zu wenige, um über ein Boykott Druck auszuüben. Wir müssen direkt an die Entscheider*innen und dafür brauchen wir eure Unterstützung.

Die nächste Demo ist dann, wenn sie notwendig wird. Demos ohne nachfolgende Arbeit sind lediglich ein Ärgernis für jene, die durch sie behindert werden. Der letzten Demo vom 23.8.2020 folgte die Gründung eines Vereins, die Abhaltung mehrerer runder Tische mit Politikern, diverse Videokampagnen u.v.m. Jetzt eine Demo zu veranstalten könnte sich negativ auswirken und die Arbeit der vergangenen Monate zunichtemachen. Bikers’ Voice ist mittlerweile als Gesprächspartner an vielen Stellen anerkannt und das aufs Spiel zu setzen ist riskant.

Es ist kein Problem einer Partei oder mehrerer Parteien, sondern ein gesellschaftlicher Wechsel, in dem wir uns befinden. Viele haben die nötigen Mittel, um der lauten (Groß)Stadt zu entfliehen und sich ein Haus im Grünen zu gönnen. Dort erwarten sie himmlische Ruhe. Ohne Kindergeschrei, ohne Hundegebell, ohne Straßenlärm, ohne landwirtschaftliche Geräte. Kaum jemand denkt über seinen Gartenzaun hinaus und überlegt, was nötig ist, um das Gemüse, das Fleisch und die Getränke in den Kühlschrank zu bekommen. Die heutige Gesellschaft hat eine starke “Ich-Prägung” erfahren und das Wohl des Einzelnen wiegt schwerer als das Wohl der Allgemeinheit. Die Schuld ist also nicht bei einer Partei zu suchen, sondern – nehmen wir uns doch einmal selbst bei der Nase – bei jedem von uns.

Nein. Parteien machen die Politik, die sie sich auf die Fahne schreiben. Lärmbelastung ist ein Problem und es ist gut und richtig, dass mit der Einführung neuer Normen (z.B. Euro 5) alle Emissionen geregelt und reduziert werden. Das Problem ist der Versuch kurzsichtiger Stimmenfängerei auf Basis von Werten, die weder reglementiert noch aussagekräftig sind. Als Sahnehäubchen kommt dann noch dazu, dass es weiterhin unmöglich ist, sein Motorrad leiser zu machen und das eingetragen zu bekommen.

Außerdem ist es nicht die Schuld einer Partei, dass es so weit gekommen ist. Hier müssen sich all jene Biker, die mit riskantem Fahrstil und erhöhter Geräuschemission andere Unzulänglichkeiten ausgleichen wollen, und all jene Biker, die diese nicht darauf angesprochen haben, an der Nase nehmen.

Wer sein sauer Erspartes in ein Häuschen im Grünen steckt, erwartet heutzutage Ruhe mit gekauft zu haben. Dass das nun mal nur dann funktioniert, wenn man eine Höhle erwirbt, vergessen viele. Der Umstand, der zum günstigen Preis geführt hat, wird anfangs als nebensächlich abgetan, entwickelt sich aber zunehmend zu einem Störfaktor, der, wenn mehrere ihn als solchen empfinden, gemeinsam bekämpft wird. Autos sind schwer zu bekämpfen, wie kommt man denn sonst selbst zum vermeintlichen Ruhepol. Motorräder aber dienen in den Augen Vieler nur dem sinnlosen Herumfahren am Wochenende und scheinen daher ein verzichtbarer Luxus zu sein.

Und in vielen Fällen wird es an einer falschen Erwartung vom „Leben am Land“ liegen.

Dennoch: Grund zu erwerben, um sich anzusiedeln ist nichts Verwerfliches.

Städte und Dörfer wachsen, der Baugrund ist fast immer in der Nähe einer Straße.

Das Leben ist ein miteinander und auch wenn die Forderungen nach Fahrverboten keine Rücksicht auf Biker nehmen, so müssen wir zumindest Rücksicht auf die Anrainer nehmen. Wir haben es in der Hand wie laut wir tatsächlich sind. Wir haben es in der Hand das Gas nicht bei der Ortstafel aufzureißen. Wir haben es in der Hand den Anschuldigungen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Die Spendenbox hat die Kosten der Kundgebung (2020) abgedeckt und es ist noch etwas übriggeblieben.

Mit dem übriggebliebenen Geld wurden in Folge dem Kameramann zumindest die Fahrtkosten ersetzt, denn die Arbeitszeit für An- und Abreise, Aufnahme und Schnitt verrechnet er uns ohnehin nicht.

Es wurde die Raummiete und Bewirtung für den Runden Tisch mit Spendengeld bezahlt.

Es wurden Beachflags mit Vereinslogo bestellt, um zukünftig besser sichtbar zu sein.

Die Menschen, die für uns vor die Kamera treten, bekommen als Dankeschön für die Zeit, die sie opfern ein T-Shirt.

Was bis jetzt angefallen ist und bereits geplant ist:

  • Miete des LKW, des Stromaggregats und der Tonanlage für die Kundgebung
  • Miete der WC-Häuschen für die Kundgebung
  • Kameramann bei der Kundgebung
  • Moderator bei der Kundgebung
  • Raumreservierung und Bewirtung beim runden Tisch
  • T-Shirts für Freiwillige bei Videodrehs
  • Beachflags, um optisch bei Veranstaltungen und Aktionen präsent zu sein
  • Plakate, Flugzettel und Flyer müssen angefertigt werden
  • Für geplante Videoaufnahmen muss ein passendes Areal angemietet werden
  • Inserate in Printmedien sollen geschaltet werden
  • Räumlichkeiten für Gespräche mit den Betroffenen vor Ort in ganz Österreich sind zu mieten
  • Die Kosten für die Internetpräsenz sind zu bezahlen
  • Rechtsgutachten sollten angefertigt und finanziert werden
  • Werbespots im Fernsehen sind zu finanzieren
  • Etwaige weitere Kundgebungen sind zu finanzieren
  • Standplätze auf Messen und Ausstellungen sind zu mieten
  • Eine Vereinshaftpflichtversicherung ist zu bezahlen
  • U. v. m.

Es geht hier nicht darum mit einem Verein ein paar Freizeit-Aktionen durchzuführen, sondern österreichweit mit Politikern und Sachverständigen Gespräche zu führen und gleichzeitig genügend Unterstützung in der Biker-Community zu haben.

Dazu ist mehr notwendig, als nur eine Facebook-Gruppe und das muss, wenn man ernst genommen werden soll, Hand und Fuß haben. Die dafür notwendigen Gespräche müssen mit etwas mehr als rascher Google-Recherche vorbereitet werden und der Verein muss darauf vorbereitet sein Inserate auch dann schalten zu können, wenn das jeweilige Printmedium nicht bereit ist, diese gratis zur Verfügung zu stellen. Dass Sendezeit bei Fernsehanstalten wohl eher nicht gratis ist, muss nicht extra erwähnt werden.

Der Verein muss Eigenwerbung machen, um bekannter zu werden und die noch bis September 2021 laufende Petition muss mehr Unterschriften bekommen. All das muss aber auch finanziert werden.

Der Verein bekommt keinerlei Förderungen von irgendwo und muss alles aus eigener Tasche bezahlen. Jeder der bisher an der Vorbereitung der Kundgebung und den bisherigen Aktionen beteiligten hat bis heute, ohne darüber groß zu reden ein Vielfaches der 25 Euro investiert, aber uns sind Grenzen gesetzt und die erforderlichen Mittel übersteigen unsere Möglichkeiten inzwischen.

Allgemeine Informationen bekommt man generell über die Gruppe, aber Vereinsmitglieder bekommen die Information früher, detaillierter und umfassender. Und über Veranstaltungen werden Mitglieder früher informiert und können damit etwa bei begrenzter Teilnehmerzahl früher einen Platz sichern.

Die Stammtische sind Sache der Teilnehmer und auch die Vereinsvertreter bezahlen ihre Rechnungen selbst. Größere Veranstaltungen aber sind zu buchen und zu finanzieren.